…eines der größten Volksfeste Südthüringens

Das Eisfelder Kuhschwanzfest – ein besonderes Volksfest

Herzog Johann Casimir von Sachsen-Coburg musste die Verteidigungseinrichtungen seines kleinen Landes umordnen. So berief er für den 17. Juni 1608, dem 3. Pfingstfeiertag, eine Musterung der wehrfähigen Mannschaft nach Eisfeld ein. Der Tag fand seinen Ausklang mit Scheibenschießen und fröhlichem Treiben. Das sind die historischen Wurzeln des Festes. Woher aber der Name „Kuhschwanzfest“ tatsächlich stammt, darüber gibt es verschiedene Geschichten…
 
Auf alle Fälle hat sich der Brauch des Feierns, wenn auch mit Unterbrechungen, über Jahrhunderte erhalten. Eine Neuauflage mit geschichtlichem Bezug erlebte das Fest ab 1992. Heute ist es ein fester Bestandteil im kulturellen Leben unserer Stadt.
 
Ein rühriger Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, „ein Fest von Eisfeldern für Eisfelder und ihre Gäste“ zu organisieren. Und so beginnen die Feierlichkeiten am Freitag vor Pfingsten mit einer Veranstaltung für die Jugend und die Junggebliebenen. Im wunderschönen Otto-Ludwig-Garten wechseln sich Unterhaltung und Kurzweil im Festzelt und auf der Freilichtbühne ab.
 
Die eigentliche Eröffnung des Festes erfolgt am Sonnabend. In einer Pferdekutsche wird Herzog Johann Casimir nebst Gattin, flankiert von Stadtwache und Spielmannszug vorgefahren. Er spricht zum Volk und gibt seiner Hoffnung Ausdruck, zackige Exerzierübungen zu erleben. Das wird natürlich den Besuchern der Veranstaltungen in den darauffolgenden Tagen geboten. Schießübungen der Stadtwache mit Schwarzpulver werden nicht fehlen.
 
Zu kurzweiligen Programmen am Nachmittag und Abend sind unsere Gäste herzlich in den Otto-Ludwig-Garten eingeladen. Zum Scheibenschießen für Jedermann ist man beim Schützenverein an der richtigen Stelle. Attraktive Fahrgeschäfte bieten die Schausteller auf dem Volkshausplatz. Bratwurst, Rostbrätl und auch kulinarische Besonderheiten verwöhnen die Besucher, so vergehen die Pfingstfeiertage wie im Fluge.
 
Der 3. Feiertag, also der Dienstag, ist der heimliche Nationalfeiertag in Eisfeld. Im Stadtzentrum steppt die Kuh! Ab früh um 6 Uhr erfolgt das Wecken durch den Spielmannszug, um 10 Uhr erlebt man einen musikalischen Wachaufzug, Herzog Johann Casimir nimmt die Parade ab und überzeugt sich von der eingeübten Wehrfähigkeit. Ein historischer Markt lädt zum Bummeln und Kaufen ein. Eine Feuerwehrübung gegen 14 Uhr auf dem Marktplatz zeigt das Können der Kameraden.
 
Der Höhepunkt des Tages wird ein Festumzug unter dem diesjährigen Motto
 
„Auch wenn der Markt in Trümmern liegt, der Kuhschwanz in die Höhe fliegt“
 
sein.
 
Im Otto-Ludwig-Garten wird bis in die Nacht hinein gefeiert. Mit einem Höhenfeuerwerk und dem Begraben des Kuhschwanzes nähert man sich langsam dem Ende eines 5-tägigen Festes.
 
Wir freuen uns auf viele Gäste, die mit uns ins Gespräch kommen, alte Bekannte und Freunde treffen, neue kennenlernen und angenehme, unterhaltsame Stunden verleben.
 
Das ausführliche Programm finden Sie hier.
 
Ihre Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit
Verein zur Förderung des Eisfelder Kuhschwanzfestes e. V.
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